„Gesundheit ist Freiheit!“ George Vithoulkas
Ähnliches möge mit Ähnlichem reguliert werden
Dieses therapeutische Prinzip ist seit der Antike schon von Aristoteles überliefert bekannt. Doch erst Samuel Hahnemann (1755 –1843) hat als erster dieses Heilprinzip systematisch beobachtet, erforscht und angewandt. Das wesentliche Prinzip der Homöopathie, die Ähnlichkeitsregel, besagt, dass eine Substanz, die ein dem Krankheitsbild des Patienten ähnliches Leiden am gesunden Menschen erzeugen kann (Vergiftungssymptome), homöopathisch aufbereitet, auch diese Krankheit des Patienten naturheilkundlich unterstützen kann.
Beispiel: Beim Schneiden einer Zwiebel tränen die Augen und es läuft die Nase. Das homöopathische Mittel Allium Cepa (Küchenzwiebel) wird daher unter anderem bei Fließschnupfen angewendet.
Die richtige Arznei
Die Kunst in der Klassischen Homöopathie besteht darin, aus dem Schatz von weit über 1000 geprüften Arzneien genau diejenige herauszufinden, die mit ihren Prüfungssymptomen dem Krankheitsbild des Patienten/der Patientin am ähnlichsten ist. Wie bei einem Mosaik, dessen Bild sich aus vielen einzelnen Steinen zusammensetzt, entwickele ich im Rahmen eines Anamnesegesprächs aus den zahlreichen Einzelsymptomen ein homöopathisches Bild des Menschen. Neben der detaillierten Beschreibung und Untersuchung der Symptome und Zeichen seiner Erkrankung (möglichst einschließlich aller ärztlichen Vorbefunde, aktueller Medikamenteneinnahme, Familienanamnese), gilt es die Frage zu beantworten „Was ist das für ein Mensch, der da vor mir sitzt?“. Um sich der Antwort dieser Frage zu nähern, und weil es gilt, ein Arzneimittel speziell für diesen Menschen herauszufinden, werden in der homöopathischen Anamnese auch Fragen z.B. nach den Schlafgewohnheiten, dem Temperament (wütend, sanftmütig), der Toleranz von Hitze und Kälte usw. gestellt.
- Fundierte, zweijährige Fachausbildung: Ich habe die Kunst der klassischen Homöopathie im Rahmen einer intensiven, zweijährigen Ausbildung bei einer erfahrenen Homöopathin von der Pike auf gelernt. Besonderen Wert lege ich dabei auf das traditionelle Repertorisieren von Hand. Diese detaillierte, handschriftliche Auswertung ermöglicht es mir, die Gesamtheit Ihrer Symptome vollkommen unverfälscht und tiefgründig zu erfassen.
- Fortlaufende Spezialisierung nach führenden Koryphäen: Um meinen Patienten die modernsten Ansätze der homöopathischen Erfahrungsmedizin zugänglich zu machen, bilde ich mich kontinuierlich auf Basis der Werke weltweit anerkannter Meister fort. Meine Arbeit ist tief geprägt von den bahnbrechenden Konzepten von George Vithoulkas, Rajan Sankaran (Sensationsmethode), Jan Scholten (Elementetheorie) und Ewald Stöteler (Krankheitsursachen nach Hahnemann).
- Arbeit mit internationalen Standardwerken: In meiner täglichen Praxis nutze ich die präzisesten und umfassendsten Fachrepertorien der modernen Homöopathie, darunter das Werk „Synthesis“ von Dr. Frederik Schroyens, das „Complete Repertory“ von Roger van Zandvoort sowie das klinische Repertorium von Robin Murphy.
- Spezialisierte Homöopathie für Kinder nach Heinrich Pennekamp: Die Behandlung von Kindern erfordert ein ganz besonderes therapeutisches Feingefühl und eine fundierte Methodik. Auf Basis der bewährten, klassischen Richtlinien und Arzneimittelbilder des renommierten Fachautors Heinrich Pennekamp begleite ich Säuglinge, Kinder und Jugendliche sanft, entwicklungsgerecht und mit tiefem pharmazeutischen und homöopathischen Verständnis auf ihrem Weg.

Bei der hier vorgestellten klassischen Homöopathie handelt es sich um ein traditionelles Verfahren der jenseits der Schulmedizin liegenden Naturheilkunde und Erfahrungsmedizin. Die Homöopathie ist von der herrschenden Wissenschaft und Schulmedizin nicht anerkannt, da die Wirksamkeit nach den Kriterien der evidenzbasierten Medizin (wissenschaftlich messbare Studien) als nicht zweifelsfrei bewiesen gilt. Alle auf dieser Seite getroffenen Aussagen über Eigenschaften, Anwendungsgebiete oder Wirkungen beruhen ausschließlich auf den Erkenntnissen, Überlieferungen und langjährigen Erfahrungswerten der homöopathischen Therapierichtung selbst. Ein Heilerfolg oder eine Linderung von Beschwerden kann und darf weder versprochen noch garantiert werden.